Die Core-Story

Die Core-Story ist gewissermaßen die DNA der Unternehmenskommunikation und sollte daher auch im Content Marketing eine zentrale Rolle spielen.

  • Die Core Story setzt nicht beim Produkt oder Unternehmen an, sondern in der Lebenswelt des Lesers.
  • Die Core Story ist nicht die Zusammenfassung der Themenfelder, sondern ihre Schnittmenge.
  • Die Core Story ist nicht dasselbe wie die Unternehmens-Mission, sondern stärker aus Sicht des Lesers formuliert.
  • Die Core Story setzt die Motive der Mission und der Marke in eine nutzenorientierte Perspektive um.
  • Die Darstellung von Themenfeldern und Core Story in der Content-Blume erleichtert die Themenplanung.

Braucht ein gutes, im Markt tradiertes Unternehemen überhaupt so etwas wie eine „Core-Strory“? Gerade, wenn bei einem Unternehmen dessen Profil jedem bekannt ist auch neue Investitoren genau wissen worauf sie sich einlassen – und auf der anderen Seite, ein Unternehmen dessen Vertribs-Profil noch lange nicht ausgewogen stbil präsentiert werden kann und sich deshalb die so genannte „Core-Story“ also jederzeit ändern kann?

Die Core Story: Die Geschichte in der Geschichte

Wozu brauchen wir also eine Geschichte in der Geschichhte? Und nichts anderes ist diese Core-Story am Ende. Sie repräsentiert weniger die Vorzüge einer Marke, als sie in der Flut der Sozialen Medien über zu strapazieren. Welche „Core-Story“ schreibe ich für Apple? Welche für Mercedes-Benz?

Diese Idee der Core-Story ist eine perfide Erfindung von Marketing-Strategen, die auf die Unwissenheit und die Nachsicht von Unzternehmern bauen, um mehr abrechnen zu können, als Ihnen eigentlich zusteht.

Das, was uns heute als „Core-Story!“ verkauft wird gab es nämlich schon immer: es war und ist das Unternehmensprofil. Das Portfolio. Es war und ist eine kurze Zusammenfassung um das Selbstverständnis eines Unternehmens. Und jeder Unternehmer der für eine „Core-Story“ einen extra Obulus bezahlt, wird konkret über den Tisch gezogen.

Ein seriöses Unternehmen würde das Unternehmens-Selbstverständnis nicht extra monetarisieren. Es liegt warscheinlich am Überquellenden Markt im Bereich Social-Media und dem daraus folgenden subjektiven Gefühl, der Informationsflut im Internet etwas entgegen zu stellen. Und da macht sich ein neues Schlagwort – ohne einen neues Inhalt allerdings – ganz gut. Zumindest, wenn man seine Kunden nicht ernst nimmt und mit Ängsten spielt.